POSITIONSWECHSEL

„EIN ASTRONAUT HAT EINE GANZ BESONDERE BEGEISTERUNGSFÄHIGKEIT“

Gestern noch in Brüssel auf der Conference on European Space Policy, heute kurz in Köln in ihrem Büro und danach schon wieder weiter zum nächsten Termin. Selbst für die energiegeladene Pascale Ehrenfreund, Vorstandsvorsitzende des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), ist das ein strammes Programm. Doch es gehört zu ihrer Mission für die Wissenschaft.

Mit Prof. Dr. Pascale Ehrenfreund sprach Michael Proft. Fotos von Frank Blümler

Das Interview im Podcast
Highlights aus dem Gespräch mit Prof. Dr. Pascale Ehrenfreund und Michael Proft
Das Interview im Podcast Highlights aus dem Gespräch mit Prof. Dr. Pascale Ehrenfreund und Michael Proft
positionen: Frau Professor Ehrenfreund, Sie sind weltweit eine der wenigen Frauen, die eine Forschungseinrichtung mit einem Milliardenbudget führt. 2015 hat Sie das Bundeswirtschaftsministerium geholt, um das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt zu leiten. Wie kam es zu Ihrer beeindruckenden Karriere?
Prof. Dr. Pascale Ehrenfreund: Fangen wir bei meinem Doppelstudium an, das nicht so üblich ist – schon gar nicht zu der Zeit, als ich studiert habe. Aber irgendwie konnte ich mich nicht entscheiden. Meine Diplomarbeit habe ich in der Molekularbiologie abgelegt und meine Dissertation im Jahr 1990 war dann gleich interdisziplinär in der Astrophysik. Danach bin ich in die Raumfahrt gegangen und habe früh an Raumfahrtmissionen mitgearbeitet.
positionen: Haben Sie Ihren Weg sehr geradlinig verfolgt? Wussten Sie bereits in der Schule, dass Sie in die Forschung wollten?
Prof. Dr. Pascale Ehrenfreund: Ich habe mich immer schon sehr für Astronomie interessiert. Die Mikrobiologie kam dann dazu als ein neues Feld. Zudem bin ich durch und durch ein „Experimentalist“. Ich habe jahrelang in Laboren gestanden und habe große Simulationseinrichtungen gebaut. Da sitzt man oft mal im Dreck und repariert dauernd etwas.
Diese Erfahrungen sind sehr prägend und haben mir auf meinem weiteren Berufsweg viel geholfen. Nicht zuletzt, weil wir hier im DLR 174 Großforschungsanlagen haben und mit 11 wissenschaftlich ausgerüsteten Flugzeugen und Hubschraubern über die größte zivile Forschungsflotte verfügen.
positionen: Jetzt stehen Sie an der Spitze des DLR und bereiten nicht gerade eine Raumfahrtmission vor oder reparieren eine Simulationseinrichtung. Was reizt Sie an dieser Aufgabe?
Prof. Dr. Pascale Ehrenfreund: Nach vielen Jahren Routine, in denen ich große Forschungsgruppen geleitet und den Nachwuchs gefördert habe, kam mir der Gedanke, wissenschaftspolitisch zu arbeiten. Ich habe immer gesehen, dass Wissenschaftler nicht so viel Einfluss und Durchsetzungsvermögen haben. Sie brauchen eine stärkere Stimme, damit ihre Belange wahrgenommen und damit Entscheidungen wissenschaftlich fundierter getroffen werden. Deswegen benötigen wir Menschen, die Wissenschaftspolitik lernen und leben und die dann vermitteln zwischen der Wissenschaft und der Politik, die Entscheidungen treffen für die Zukunft.

„WISSENSCHAFTLER BRAUCHEN
EINE STÄRKERE STIMME“

Prof. Dr. Pascale Ehrenfreund

positionen: Wie haben Sie persönlich diesen Wunsch in die Praxis umgesetzt?
Prof. Dr. Pascale Ehrenfreund: Ich bin dafür nochmals an die Universität gegangen und habe meinen Master in Management und Leadership mit Fokus auf internationale Beziehungen gemacht. Nach meinem Abschluss habe ich für die nächsten acht Jahre in den USA gearbeitet. Dort ist die Beziehung zwischen Politik und Gesellschaft viel stärker. Postdocs lernen schon sehr früh, ihr Tun zu kommunizieren und Entscheider zu überzeugen. In den acht Jahren habe ich aber die Wissenschaft nie so richtig verlassen, da ich weiterhin akademisch arbeiten konnte – teilweise auch für die NASA.
positionen: Über Österreichs Förderorganisation für Grundlagenforschung FWF, das Pendant zur Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), sind Sie dann zum DLR gekommen. Wie geht es Ihnen hier?
Prof. Dr. Pascale Ehrenfreund: Hier bin ich wirklich glücklich, denn hier habe ich alles. Alles, was ich gelernt habe, kann ich hier einbringen. Wir sind eine riesige Organisation – sozusagen ein „Empire“ – bestehend aus drei großen Einheiten. Eine davon ist die Forschungs- und Technologieentwicklung. Gleichzeitig sind wir die Raumfahrtagentur der Bundesrepublik Deutschland und leiten u. a. das internationale Büro des Bundesforschungsministeriums, das eine stabile internationale Forschungs- und Bildungszusammenarbeit Deutschlands mit Partnern weltweit unterstützt.
positionen: Wie groß ist Ihr Einfluss, den Sie als Vermittlerin im Auftrag der Wissenschaft auf die Politik ausüben?
Prof. Dr. Pascale Ehrenfreund: Nicht nur die Politik, sondern auch die Industrie spielt für uns eine wichtige Rolle. Wir müssen beide davon überzeugen, dass wir zum einen die Lösungen für die kommenden globalen Herausforderungen liefern und zum anderen die Politik auf dem Weg dorthin kompetent beraten. Das gelingt uns dank unseres breiten Portfolios aus Grundlagenforschung und Industriekooperationen.
positionen: Jeder möchte gern einmal ein zweiter Alexander Gerst sein und als Astronaut an einer Weltraummission teilnehmen. Doch wie vermitteln Sie, dass die Arbeit vom DLR durchaus eine Relevanz für unser tägliches Leben hat?
Prof. Dr. Pascale Ehrenfreund: Ein Astronaut hat natürlich eine ganz besondere Begeisterungsfähigkeit. Während der Gerst-Mission, die im Juni auf der Internationalen Raumstation (ISS) startet, wird es beispielsweise für Schulen eine Raumfahrt-Show geben, die quer durch Deutschland auf Tour geht. Aber zu Ihrer Frage: Wir können ja einfach einmal einige der rund 1.500 aktiven Satelliten abschalten. Spätestens dann dürfte jeder verstehen, wie abhängig wir im Alltag von Raumfahrtinfrastrukturen sind. Wenn das Mobiltelefon plötzlich keinen Empfang mehr hat, der Fernsehbildschirm schwarz bleibt oder die Navigation im Auto versagt.

Prof. Dr. Pascale Ehrenfreund

Die gebürtige Wienerin ist Astrophysikerin und Molekularbiologin, besitzt einen Master in Management & Leadership und kann in vier Sprachen parlieren. Ihre Vita zeugt bereits von dem Tatendrang, den Pascale Ehrenfreund in den ersten Minuten eines persönlichen Zusammentreffens ausstrahlt. Seit Mitte 2015 führt die Wissenschaftlerin aus Leidenschaft das DLR und bildet mit fünf Männern den Vorstand. Als erste Frau steht die temperamentvolle 57-Jährige an der Spitze einer deutschen Großforschungseinrichtung. Dafür hat sie das Bundeswirtschaftsministerium von ihrer vorherigen Führungsposition beim Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung Österreichs abgeworben. Ihre Lehrtätigkeit als Professorin hat die Mutter zweier erwachsener Kinder u. a. an die Universität Leiden in den Niederlanden und an das Space Policy Institute der George Washington University in den USA geführt. Sogar ein Himmelskörper ist nach ihr benannt, der „Asteroid 9826 Ehrenfreund 2114 T-3“. Das Herz der Astrophysikerin hängt jedoch an der Erforschung des Mars. Als Spitzenfrau des DLR will sie als Vermittlerin zwischen Wissenschaft und Politik die Forschungsförderung sichern, um im internationalen Wettbewerb die Nase vorn zu behalten.

positionen: Wie spüren Sie, dass die Arbeit Ihrer Institution wertgeschätzt wird?
Prof. Dr. Pascale Ehrenfreund: Beispielsweise 2016, als der Bundestag uns sieben neue Institute zuerkannt hat. Das kommt ganz selten vor. Zumal es bedeutet, dass sich hier Bund und Land zusammentun und die Finanzierung liefern. Das zeigt, dass die einzelnen Bundesländer sehr gern Standort eines DLR-Instituts sein wollen.
positionen: Wofür gibt es diese neuen Institute?
Prof. Dr. Pascale Ehrenfreund: Von den sieben neuen Instituten beschäftigen sich vier mit der Digitalisierung der Luftfahrt und eins mit dem Thema Big Data, wobei wir hierfür mit unseren Daten zur Erdbeobachtung und zum Verkehr prädestiniert sind. Wir beobachten beispielsweise die Routen der Migration und wie die Megastädte dieser Welt, „endless cities“, wachsen. Ein weiteres Institut forscht zum Thema vernetzte Energiesysteme und das siebte beschäftigt sich mit maritimer Sicherheit. Damit können wir uns wirklich neu entwickeln und gut ausgestattet in die Zukunft gehen.
positionen: Trägt Ihre Vermittlertätigkeit Früchte? Sehen Sie bei den Politikern so etwas wie eine Lernkurve?
Prof. Dr. Pascale Ehrenfreund: Ein großer Vorteil für uns ist, dass wir 2017 eine Gesamtstrategie für das DLR erarbeitet und verabschiedet haben. Wir sind sehr groß, oft sind nur einzelne Teile bekannt. In unserer Strategie haben wir jetzt versucht, unsere Schwerpunkte synergetisch zu verknüpfen. Denn das ist eines unserer wichtigen Alleinstellungsmerkmale: Wir können über alle Bereiche – Luftfahrt, Raumfahrt, Energie, Sicherheit und Verkehr – hinweg forschen und leichter interdisziplinär arbeiten.
positionen: Wie sehen Sie das DLR positioniert im internationalen Wettbewerb?
Prof. Dr. Pascale Ehrenfreund: Das DLR ist perfekt vernetzt. Wir arbeiten zusammen mit 400 Organisationen in 60 Ländern. Es gibt sehr starke Kooperationen mit den „Space Powers“ – Amerika, Russland, Japan – und auch mit China sowie Indien haben wir bestimmte Forschungsvorhaben. Das ist eine internationale Plattform, auf der wir uns regelmäßig austauschen können. Wir arbeiten eng mit der NASA zusammen. Gerade jetzt wieder. Die NASA und das DLR testen gerade alternative Brennstoffe. Dafür ist auch ein DLR-Flugzeug im Einsatz, um die Effekte dieser Brennstoffe in der Atmosphäre zu messen.
positionen: Wie schneidet das DLR ab, was die internationalen Größenverhältnisse angeht?
Prof. Dr. Pascale Ehrenfreund: Wir sind das größte Forschungszentrum für Luft- und Raumfahrt in Europa. Gleichzeitig sind bei uns Energie und Verkehr angesiedelt – zwei Themen, die der Politik sehr wichtig sind. Unsere aktuelle Spitzenposition möchten wir nicht verlieren, wir wollen hier kompetitiv bleiben. Wir haben unser nationales Raumfahrtprogramm, sind aber auch Mitglied des Programms der europäischen Raumfahrtagentur ESA und zugleich zusammen mit Frankreich der größte Einzahler. Deutschland und Frankreich stehen in Europa ganz vorn, wenn der Vergleich zur NASA und zu Roskosmos, der Weltraumorganisation der Russischen Förderation, gezogen wird.
positionen: Was ist für das DLR im wissenschaftlichen, aber auch im wirtschaftlichen Wettbewerb ein wichtiges Alleinstellungsmerkmal?
Prof. Dr. Pascale Ehrenfreund: Dass wir systemfähig sind, sowohl in der Luft- als auch in der Raumfahrt. Das heißt, dass das DLR die gesamte Wertschöpfungskette abdeckt: von der Grundlagenforschung über die angewandte Forschung bis zur Industriekooperation. Wir können beispielsweise in der Raumfahrtforschung selbst Kleinsatelliten herstellen, die wir dann ins All schicken.
positionen: Mit Ihrem Werdegang machen Sie vielen Frauen Mut. Wo fängt für Sie bereits die gezielte Förderung von weiblichem Nachwuchs in den Naturwissenschaften an?
Prof. Dr. Pascale Ehrenfreund: Das fängt schon im Kindergarten an, dass man die traditionellen Rollenmodelle aufheben muss. Die Themen Innovation und Technologie begeistern viele. Doch sind es immer noch mehr Männer, die dann auch die MINT-Fächer wie Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik studieren. Beispielsweise wird Maschinenbau traditionell eher von Männern als Studienfach gewählt.
positionen: Wie engagiert sich das DLR, um den Nachwuchs bereits früh für diese Themen zu gewinnen?
Prof. Dr. Pascale Ehrenfreund: Abgesehen von dem, was wir innerhalb unserer Forschungseinrichtung unternehmen, besuchen pro Jahr rund 40.000 Schüler mit ihren Lehrern unsere „School Labs“. Davon haben wir 13 an der Zahl. Sie sind in ganz Deutschland auf unsere Standorte verteilt und je nach Standortschwerpunkt auf unterschiedliche Themen fokussiert.
positionen: Wie stark ist das DLR an den Universitäten präsent?
Prof. Dr. Pascale Ehrenfreund: Unsere 32 Institutsdirektoren sind gleichzeitig in der Lehre tätig. Jeder von ihnen ist von einer Universität berufen. Außerdem haben wir mit unseren Forschungsprojekten sehr viele Kooperationen mit Universitäten.
positionen: Welchen beruflichen Rat würden Sie Studierenden geben?
Prof. Dr. Pascale Ehrenfreund: Sich interdisziplinär auszubilden. Es gibt heute immer mehr Studenten, die zwei oder gar drei Master-Abschlüsse machen. Und das dann in sehr verschiedenen Bereichen, beispielsweise eine Kombination aus einem forschungspolitischen Thema mit Geografie und einem technischen Fach. In den USA treffe ich auf Studenten, die nach einem ihrer Master-Abschlüsse unterbrechen und ein Jahr in die Industrie als Praktikant gehen, um danach wieder zur Universität zurückzukehren. Das wäre bei mir damals vollkommen unmöglich gewesen.
positionen: Welche persönlichen Stärken sind für eine akademische Karriere in der Wissenschaft entscheidend?
Prof. Dr. Pascale Ehrenfreund: Enorm viel Ausdauer, um die Höhen und Tiefen zu überstehen und nicht auf dem Weg zum Ziel aufzugeben.

„ICH BIN DURCH UND DURCH
EIN EXPERIMENTALIST“

Prof. Dr. Pascale Ehrenfreund

positionen: Wie wichtig ist die Kombination aus Wissenschaft und Management?
Prof. Dr. Pascale Ehrenfreund: Für mich war das Zusatzstudium ein ausdrücklicher Wunsch. Denn ich habe miterlebt, wie Menschen ohne wissenschaftliche Ausbildung Entscheidungen getroffen haben, die einfach auf keiner guten Wissens- und Informationsbasis standen.
positionen: Kann jeder führen?
Prof. Dr. Pascale Ehrenfreund: Es gibt viele, die sagen: „I can lead“ und „Ich brauche dafür keine Ausbildung“. Das halte ich für überheblich. Eine Managementausbildung, wie ich sie absolviert habe, hat in all ihren Facetten ihre Existenzberechtigung. Sie hat mich persönlich und fachlich sehr bereichert.
positionen: Angenommen, Sie hätten für Ihr berufliches Leben drei Wünsche frei. Was würden Sie sich wünschen?
Prof. Dr. Pascale Ehrenfreund: Dass die Politik den Pakt für Forschung mit einer Förderung von mindestens 3,5 Prozent des Bruttoinlandproduktes nachhaltig weiterführt. Dass wir neue Wege gehen können, um ganz vorn dabei zu sein. Und dass wir das DLR so weiterentwickeln, damit alle Arbeitsplätze gesichert sind. Aber ich hätte gern noch ein Schiff (lacht). In unserer Flotte habe ich elf Flugzeuge, aber noch kein einziges Schiff.
positionen: Frau Professor Ehrenfreund, wir danken Ihnen für das Gespräch.

Odgers Berndtson-Partner Michael Proft im Gespräch mit Prof. Dr. Pascale Ehrenfreund.
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Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

Das DLR ist mit seinen 40 Instituten zu den Forschungsbereichen Luftfahrt, Raumfahrt, Energie, Verkehr und Sicherheit an 20 Standorten in Deutschland vertreten. Im Auftrag der Bundesregierung konzipiert das DLR als nationale Raumfahrtagentur das deutsche Raumfahrtprogramm und setzt es mit Partnern um. Gleichzeitig unterstützt das Zentrum als Projektträger seine Auftraggeber aus der Industrie, Wissenschaft und Politik bei der Planung und Umsetzung von Förderprogrammen. Zu 90 Prozent fördert der Bund über das Bundeswirtschaftsministerium und zu zehn Prozent die Länder die institutionelle Forschung des DLR. Industrieaufträge sind eine weitere Einnahmequelle. Insgesamt beschäftigt das DLR rund 8.000 Mitarbeiter und verfügt über ein Jahresbudget von rund 3,6 Milliarden Euro.

TRAINING FÜR EINE FREMDE WELT

HIER ALSO HAT ALEXANDER GERST seine Ausbildung zum Astronauten absolviert. „Astro_Alex“, wie er auf dem Kurznachrichtendienst Twitter heißt, wird dieses Jahr als erster Deutscher auf seiner zweiten ISS-Mission Kommandant der Internationalen Raumstation. 2010 hat er im Europäischen Astronautenzentrum (EAC) seinen Abschluss gemacht. Das EAC mit seinen vielen bunten Fahnen sticht heraus auf dem weitläufigen, 55 Hektar großen DLR-Campus in Köln. Es liegt direkt gegenüber dem eher zweckmäßigen Gebäude, in dem die Vorstandsvorsitzende Pascale Ehrenfreund in einem der Flügel ihr Eckbüro im vierten Stock hat. Auf der etwa fünfminütigen Fahrt von der Hauptpforte zum Vorstandsgebäude vorbei an diversen Baustellen wird dem Besucher schnell klar, dass das Gelände mit seinen Bauten trotz der Eröffnung vor fast 60 Jahren in einem steten Wandel ist. Von außen wirken die verteilten Gebäude eher unscheinbar. Erst die Bezeichnungen auf dem Lageplan machen neugierig: „Sonnenofen“, „lichtbogenbeheizte Windkanäle“, „Über- und Hyperschalltechnologie“, „Institut für Materialphysik im Weltraum“ und „Kryo-Kanal“ – Forschungs- und Trainingsstätten für eine fremde Welt.

Links: Astronaut Alexander Gerst, der auf der ISS-Mission von Juni bis Dezember 2018 als erster Deutscher auch das Amt des Kommandanten der Internationalen Raumstation übernimmt.
Rechts: das Europäische Astronautenzentrum auf dem DLR-Campus in Köln.

Fotos: Frank Blümler, ESA/NASA, V.Zelentsov, Wikipedia, M.Trovatello

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